Stadtleben

Schein und Sein auf der Spur

Anke Strotmann · 07.09.2021

© Bettina Schipping

© Bettina Schipping

Am 12. September haben Interessierte die Chance, historische Bauten und Stätten zu besichtigen, die sonst der Öffentlichkeit verschlossen bleiben.

Am zweiten Sonntag im September findet seit 1993 der Tag des offenen Denkmals statt. Im vergangenen Jahr fand der Tag des offenen Denkmals pandemiebedingt erstmals ausschließlich digital statt. In diesem Jahr gibt es in Düsseldorf wieder die Gelegenheit, an mehr als 30 historischen Orten Streifzüge in die Vergangenheit zu unternehmen.

Sein & Schein

Mit dem Motto „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ setzt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Impuls, sich mit Illusionen, Täuschungen und der Originalität unserer Denkmäler zu beschäftigen. Düsseldorf rückt an diesem Tag daher nicht nur Geschichtliches, sondern auch Neuinterpretationen, Verborgenes und Unbekanntes in den Fokus. Dennoch steht das Sein an diesem Tag des offenen Denkmals an erster Stelle. Ohne Original und Materialität gäbe es weder Täuschung, Retusche noch Rekonstruktion.

Einmalige Aussichten

Der Tag des offenen Denkmals startet um 11 Uhr im frisch sanierten Schauspielhaus, im Anschluss gibt es dort zwei Führungen, für die sich Interessierte anmelden müssen. Einmalige Aussichten können Besucher bei der Führung durch das Dreischeibenhaus genießen oder bei einer Altstadtführung „Schein und Sein im Stadtbild“ auf den Grund gehen. Um 13 Uhr bietet KiT – Kunst im Tunnel für Familien die Architekturführung „Tunnelblick“ mit einem Workshop an.

Tag des offenen Denkmals

Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege
Sonntag, 12.9.2021

Informationen gibt es hier.

Tags: Kultur , Stadtleben

Kategorien: Stadtleben , Freizeit erleben