Nachhaltigkeit

Haste keins, teil dir eins

Petra Baten · 13.05.2019

© Armin Staudt / Photocase

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Ob Autos, Fahrräder oder Motorroller, im Bereich Mobilität gibt es in Düsseldorf eine reichhaltige Auswahl unterschiedlicher Fortbewegungsmittel und Anbieter.

Die Möglichkeiten, ein Gefährt nur zu nutzen und nicht zu besitzen, sind vielfältig, denn: Der nachhaltige Umgang mit der eigenen Mobilität liegt im Trend – #sharingforfuture.

Mobiles Sharing kann praktisch und bequem sein. Ein zusätzlicher Komfort an Stellen, wo ein geteiltes Fahrzeug die Mobilität verbessert. Der Roller Eddy oder das Mietrad á la Mobike, Fordpass oder Nextbike in der Stadt, die mir die kleinen Fußwege abnehmen oder mich einfach schneller und unabhängig vom oder ergänzend zum Linienplan des städtischen Nahverkehrs durch die Stadt bringen. Aber auch jenseits des Komfortfaktors ist Sharing interessant. Dann nämlich, wenn es um die Finanzen geht. Wer für Tages- oder Wochenendausflüge und Urlaube einen Mietwagen bucht und die häuslichen Alltagsfahrten mit Carsharing erledigt, wie es DriveNow, Car2Go oder Greenwheels anbieten, spart unterm Strich: „Einen konventionellen Mietwagen benötigen wir circa zehn Mal im Jahr, Carsharing nutzen wir in der Regel zwei bis drei Mal wöchentlich für unsere Erledigungen. Unsere monatlichen Ausgaben sind – nach unseren Berechnungen – gut 40 Prozent geringer als die bei vergleichbarer Nutzung eines eigenen Pkws, wenn wir zum Beispiel einen Golf-Kombi zugrunde legen,“ berechnet Magnus für die vierköpfige Familie.

Trend rollt an
Der Sharing-Markt boomt und die Hemmschwelle, als User oder Anbieter daran teilzuhaben, sinkt. Denn neben den großen Sharingpartnern, die ihre Flotten über Stadt und Land verteilen, gibt es immer mehr Systeme wie Drivy oder SnappCar (ehemals Tamyca), in denen Privatpersonen ihren eigenen Pkw oder auch den Campingbus zur Vermietung registrieren lassen können. Zum Aufpolstern der Haushaltskasse, als Zeichen der Teilhabe an einem nachhaltigeren Umgang mit mobilen Ressourcen, oder einfach, damit das Fahrzeug mehr Fahrzeug ist als Stehzeug und öfter bewegt wird – stellen wir uns nur mal vor, in unserer Straße würden nur halb so viele Autos parken, weil die Anwohner sich die Fahrzeuge teilten …
Und noch ein weiteres Projekt rollt auf den deutschen Markt: Das Tretroller-Sharing, das bereits in den USA und einzelnen europäischen Großstädten praktiziert wird. Vom Bundesverkehrministerium kritisch unter die Lupe genommen gehen die Elektrokleinstfahrzeuge seit Anfang des Jahres mit Sondergenehmigungen schon in einzelnen deutschen Städten an den Start.

Für Erfahrungsberichte mit Car- und Bikesharing sowie Infos zu Anbietern in Düsseldorf besorgt euch die aktuelle Libelle oder lest hier weiter:

Libelle Mai-Ausgabe 2019

Tags: Bikesharing , Carsharing , Sharing

Kategorien: Nachhaltigkeit