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Unheimlich perfekte Freunde

Peter Hoch · 18.03.2019

© marc reimann

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Frido und Emil erhalten auf magische Weise zwei Doppelgänger, die sie besser durch die letzte Grundschulzeit bringen sollen – mit fatalen Folgen.

Für Grundschüler Frido wird es eng: Mit den letzten Klassenarbeiten soll ermittelt werden, auf welche weiterführende Schule er kommt, und allzu gut sind seine Chancen nicht, dass er es aufs Gymnasium schafft. Sein bester Freund Emil leidet unterdessen darunter, stets der perfekte Sohn sein zu müssen, weswegen er auch von vielen Mitschülern angefeindet wird. Im Spiegelkabinett eines Jahrmarkts, in das beide Jungs zufällig geraten, scheint auf magische Weise die Lösung aller Probleme zu liegen: Ein Zauberspiegel verschafft ihnen Doppelgänger, die charakterlich nicht verschiedener sein könnten. Fortan kann Frido sich amüsieren, während sein Klon gute Noten schreibt und der doppelte Emil mit dreisten Sprüchen die Klasse für sich einnimmt. Doch dann entwickeln die Duplikate ein gefährliches Eigenleben und drohen die Originale zu verdrängen. Geschickt zwischen Humor und Fantasy-Spannung pendelnd, vermischt der ansprechend inszenierte Film das Doppelgänger-Motiv bekannter Hollywoodvorbilder mit echten Kinderthemen um Freundschaft, Familie, Schulsorgen und Anerkennung.

 
Kinostart: 4. April
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Mit: Luis Vorbach, Jona Gaensslen, Margarita Broich u. v. a.
Libelle-Empfehlung: ab 7 Jahren



Tags: Film , Film Besprechung , Filmstart April 2019 , Kino

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