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Spieltipp: „Sticky Cthulhu“

Eva und Jürgen Karla · 02.09.2021

© Huch!

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Spaß, lautes Gejohle, und der ein oder andere geschickte Flitscher mit einem klebrigen Tentakel. Das ist der Kern der Sticky-Spiele.

Wir haben alle ein klebriges Tetakel in der Hand. Eines aus diesem gummiartigen, sehr dehnbaren Zeug, das Kinder lieben. Und wir gucken ganz genau auf die Würfel, die reihum geworfen werden. Der eine zeigt eine Farbe, der andere eine Figur. Für jede Kombination gibt es ein Pappplättchen auf dem Tisch. Und dann muss es flott gehen! Alle flitschen ihre Tetakel in Richtung des gesuchten Plättchen. Da ist das Chaos programmiert ... Tentakel verkleben miteinander, einige sammeln Plättchen ein, vielleicht hat sogar jemand das gesuchte Plättchen erwischt? Doch noch ist nichts sicher, denn die anderen können immer noch mit ihrem Tentakel danach flitschen und es ist besonders befriedigend, wenn ich jemandem das schon sicher geglaubte Plättchen vom Tentakel klaue. Die Runde endet, sobald jemand das Plättchen eingefangen hat, mit der Hand vom Tentakel entfernt und als Trophäe auf den Tisch gelegt hat. Bleibt nur zu erwähnen, dass die auf dem Tisch verteilten Ermittler-Plättchen natürlich nicht am Tentakel kleben bleiben dürfen. Klar, dass nichts so einfach ist, wie es zunächst klingt. Man nennt es, das Salz in der Suppe. Sticky Cthulhu macht Spaß, ist laut und erlaubt geschicktes Flitschen. Was sollte uns vom Spielen abhalten?

Sticky Cthulhu

Ab 6 Jahre

für 2 – 6 Spielende, Spieldauer: 15 Minuten

Von Théo Rivière und Cédric Barbé, erschienen bei iello/Huch!, Euro 16,99

 

Sticky Cthulhu

Tags: Spiel

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