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Sonic the Hedgehog

Peter Hoch · 15.01.2020

© Courtesy Paramount

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1991 ersann man beim japanischen Konsolen- und Videogamehersteller Sega die Figur eines rasend schnellen blauen Igels in rot-weißen Turnschuhen. Sonic, so sein Name, wurde als Maskottchen gegen die Konkurrenz von Nintendo konzipiert, die ihren Super Mario zum populärsten Charakter auf dem damals noch recht jungen Gaming-Sektor aufgebaut hatte. Tatsächlich verhalf das farbenfrohe, gelungene Jump’n’Run „Sonic the Hedgehog“ der Firma zu großem Erfolg und erhielt zahllose Nachfolger, während sein Protagonist nebenbei zum Trickfilm-, Comic- und Spielzeughelden wurde. In seinem ersten Kinofilm wird dem vorlauten Stacheltier jetzt eine Hintergrundgeschichte verpasst: Sonic kommt demnach aus einer anderen Dimension, die er mit Dingen von der Erde vor dem Untergang bewahren muss. In Sicherheit ist er jedoch auch auf unserem Planeten nicht, denn der fiese Dr. Robotnik hat es auf ihn und seine Kräfte abgesehen, sodass Hilfe durch den Polizisten Tom dringend nötig ist. In der deutschen Fassung wird Sonic von Youtube-Star Julien Bam gesprochen, was dem angepeilten Publikum zwischen acht und 18 gefallen dürfte.

Sonic the Hedgehog

Kinostart: 13. Februar
Regie: Jeff Fowler
Mit: Jim Carrey, James Marsden, der Stimme von Julien Bam u. v. a.
FSK-Freigabe: Stand bei Redaktionsschluss nicht fest
Libelle-Einschätzung: ab 7 Jahren


Tags: Animationsfilm , Familienfilm , Paramount 2020

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