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Rock My Heart

Peter Hoch · 26.09.2017

Die 17-jährige Jana bändigt einen sturen Hengst und wird zur Hoffnung eines Pferdetrainers, den sie über ihren angeborenen Herzfehler im Unklaren lässt.

Weil die 17-jährige Jana an einem angeborenen Herzfehler leidet, müsste sie sich eigentlich schonen. Daran hält sich das eigensinnige Mädchen allerdings nicht ansatzweise und die rettende, aber riskante Operation, zu der ihre Eltern sowie ihr Freund und Leidensgenosse Sami Jana überreden wollen, will sie nicht über sich ergehen lassen. Zufällig begegnet sie eines Nachts dem Hengst Rock My Heart, und obwohl sie sich für Pferde nur bedingt interessiert, gewinnt er ihr Herz – und andersherum, denn wie dessen Besitzer, der Pferdetrainer Paul Brenner, schnell feststellt, lässt der unzähmbar erscheinende Hengst Jana als einzige an sich heran. Paul will die Chance ergreifen, seinen Hof durch die siegreiche Teilnahme an einem Trabrennen schuldenfrei zu machen, mit Janas und Rock My Hearts Hilfe. Von der Erkrankung des Mädchens weiß er jedoch nichts. Der Film mixt die hinlänglich bekannten Genrezutaten – stures Mädchen, bockiges Pferd, gefährliche Krankheit, verschuldeter Hof, rettender Wettbewerb – zu einem vorhersehbaren, aber in sich immerhin stimmigen Ganzen zusammen und wird außerdem vom Spiel der guten Darsteller getragen.

Kinostart: 28. September
Regie: Hanno Olderdissen
Mit: Anna Lena Klenke, Dieter Hallervorden, Emilio Sakraya u. v. a.
FSK-Freigabe: ab 6 J., Libelle-Empfehlung: ab 9 J.

Tags: Film

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