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Ostwind – Aris Ankunft

Peter Hoch · 22.02.2019

© Constantin Film Verleih GmbH/SamFilm GmbH/Marc Reimann

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Im vierten Teil erhält die beliebte Pferdefilmreihe eine Frischzellenkur und mit dem ungestümen Waisenmädchen Ari eine neue Heldin.

Weil Mika-Darstellerin Hanna Binke diesen März schon 20 wird, war nach „Ostwind – Aufbruch nach Ora“ klar, dass eine neue Protagonistin die Reihe beleben muss. Das berücksichtigte bereits der 2017 erschienene fünfte „Ostwind“-Roman, wie gewohnt verfasst von Autorin Lea Schmidbauer, auf dem nun auch der vierte Kinofilm basiert. Ari (Luna Paiano) ist eine Waise, die aufgrund ihrer unbeherrschten Art schon durch mehrere Familien gereicht wurde. Auf Gut Kaltenbach findet sie unter überraschenden Umständen eine neue Bleibe und gewinnt das Vertrauen von Hengst Ostwind, der sich verstört zurückgezogen hat, seit Mika im Koma liegt. Nach dem Springreiten, der Dressur und dem Pferderennen ist das sportliche Filmthema diesmal das berittene Bogenschießen. Den Regiestaffelstab übergab Katja von Garnier an Theresa von Eltz, die mit dem Drama „4 Könige“ 2015 ein starkes Spielfilmdebüt ablieferte und nun darauf hoffen lässt, dass auch der bis Redaktionsschluss nicht gezeigte „Ostwind“-Neuzugang trotz einiger typischer und erwartbarer Klischees einer der gelungeneren Vertreter des überstrapazierten Genres sein wird.

Kinostart: 28. Februar
Regie: Theresa von Eltz
Mit: Luna Paiano, Hanna Binke, Amber Bongard u. v. a.
FSK-Freigabe: stand bei Redaktionsschluss nicht fest, Libelle-Einschätzung: ab 8 Jahren

Tags: Film , Film Besprechung , Filmstart Februar 2019 , Kino

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