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Mina und die Traumzauberer

Peter Hoch · 27.03.2020

© Splendid Film GmbH

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Ein Mädchen erhält Zugang zu den Träumen ihrer Mitmenschen und bringt diese gehörig durcheinander.

Seit die Mutter die Familie zugunsten ihrer Karriere als Sängerin verlassen hat, wird Mina von ihrem Vater John liebevoll allein erzogen. Als Johns neue Lebensgefährtin Helene und deren Tochter Jenny bei ihnen einziehen sollen, ist die Zwölfjährige aber alles andere als erfreut: Helene ist zwar wirklich nett und gibt sich große Mühe, ein gutes Verhältnis zu ihr aufzubauen. Mit der sich oberflächlich und egoistisch gebenden Jenny kann Mina allerdings rein gar nichts anfangen. Auf wundersame Weise erhält sie eines nachts im Schlaf Zutritt zu einer Welt, in der die Träume aller Menschen gestaltet werden. Kurzerhand verschafft sie sich Zugang zu Jennys Traumwelt und manipuliert diese, mit fatalen Folgen, die es schnell auszubügeln gilt. Die fantasievolle Handlung erinnert ein wenig an Pixars großartigen „Alles steht Kopf“, geht aber eigene Wege und erkundet ebenso emotional wie spannend und humorvoll die vielschichtige Bandbreite kindlicher Gedanken. Und nicht nur der Plot überzeugt, auch die Optik des dänischen Animationsfilms kann mit teureren Hollywood-Produktionen durchaus mithalten.

 

Mina und die Traumzauberer

Kinostart: Voraussichtlich 30. April 2020
Regie: Kim Hagen Jensen, Tonni Zinck
Mit den Stimmen von: Julia Beautx, Martin Reinl und Peter Rütten u. v. a.
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung, Libelle-Empfehlung: ab 6 Jahren

Tags: Animationsfilm , Familienfilm

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