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Manou, der Mauersegler

Peter Hoch · 22.02.2019

Ausgrenzung und Rassismus sind die Themen dieses Animationsfilms, mit einem gefiederten Helden altersgerecht präsentiert.

Mauersegler Manou hat früh seine Eltern verloren, wurde aber von einem Möwenpaar adoptiert. Über den Dächern von Nizza eifert er den beiden nach, merkt aber bald, dass er mit deren Flugkünsten nie mithalten wird. Als ihm dann von fiesen Ratten auch noch eines der Eier gestohlen wird, die er bewachen sollte, muss er die Kolonie verlassen und neue Freunde unter seinesgleichen suchen, doch auch bei denen hat er es schwer. Erst in einer Stunde der Gefahr kann Manou sich endlich allen als mutig beweisen. Die Stuttgarter Luxx Studios, die bisher vor allem Spezialeffekte für Realfilme kreierten und damit sogar Werke wie „Grand Budapest Hotel“ oder „Independence Day: Wiederkehr“ ausstatteten, steigen mit der Gründung von Luxx Films ins Animationsfilmgeschäft ein. Die visuelle Expertise sieht man den Bildern ihres Debüts durchaus an und obwohl nach „Störche“, „Überflieger“, „Gans im Glück“ und „Ploey“ eine gewisse Übersättigung an gefiederten Trickfilmhelden eingesetzt haben dürfte, wäre Manou mit seinem altersgerechten Plädoyer gegen Ausgrenzung und Rassismus ein solider Erfolg an den Kinokassen zu gönnen.

Kinostart: 28. Februar
Regie: Andrea Block, Christian Haas
Mit den Stimmen von: Friedrich Mücke, Dominik Kuhn u. v. a.
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung, Libelle-Empfehlung: ab 5 Jahren

Tags: Film , Film Besprechung , Filmstart Februar 2019 , Kino

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