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Invisible Sue – Plötzlich unsichtbar

Peter Hoch · 11.09.2019

© Anke Neugebauer/Ostlicht Filmproduction/Amour Fou Luxembourg

© Anke Neugebauer/Ostlicht Filmproduction/Amour Fou Luxembourg

Experiment geglückt: Der erste deutsche Superheldenfilm für Kinder bereichert das Genre.

Die zwölfjährige Susanne, die sich lieber „Sue“ nennt, wird als Superheldencomicfan an ihrer Schule als Nerd gesehen und kaum wahrgenommen. Als sie ihrer vielbeschäftigten Wissenschaftler-Mutter im Labor eine Geburtstagsüberraschung bereiten will, verursacht sie versehentlich einen schweren Störfall. Danach ist nichts mehr wie früher, denn Sue wird nun unsichtbar, wenn sie mit Wärme in Berührung kommt – was sie zum Zielobjekt fieser Wissenschaftler macht, als diese davon erfahren. Ein deutscher Kinderfilm mit Superheldenthema: Vieles hätte da schieflaufen können. Tatsächlich aber ist Regisseur Markus Dietrich, der vor sieben Jahren schon mit „Sputnik“ überzeugen konnte, ein waschechter Genrevertreter geglückt, der zwar gewaltfrei der anvisierten Zielgruppe treu bleibt, seine Prämisse und Figuren aber ernst nimmt, wohldosiert Humor, Action, Spezialeffekte und Anspielungen einsetzt und so selbst Erwachsenen Spaß macht. Ein echter Coup ist außerdem die Stimme des Hologramm-Assistenten Alfred, die Michael Caines unverwechselbarem Stammsynchronsprecher Jürgen Thormann gehört.


Invisible Sue – Plötzlich unsichtbar

Kinostart: 31. Oktober 2019
Regie: Markus Dietrich
Mit: Ruby M. Lichtenberg, Anna Shirin Habedank, Lui Eckardt u. v. a.
FSK-Freigabe: ab 6 Jahren, Libelle-Empfehlung: ab 8 Jahren

Tags: Farbfilm , Kinderfilm , Realfilm

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