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Emoji – Der Film

Peter Hoch · 07.08.2017

© Sony Pictures Releasing France

© Sony Pictures Releasing France

Animationsspaß in der Welt der Textnachrichten: Weil ein Emoji optisch aus der Reihe tanzt, droht seinem Smartphone das Zurücksetzen auf Werkseinstellung.

Neben Menschen, Tieren, Aliens und Fantasiekreaturen erscheinen in Animationsfilmen immer wieder auch auf den ersten Blick völlig ungeeignet erscheinende, unbelebte Dinge als Hauptcharaktere. Nach Einblicken ins Innenleben von Spielzeugfiguren („Toy Story“), Autos („Cars“), Robotern („WALL-E“), Gefühlen („Alles steht Kopf“) oder gar Lebensmitteln (der erst ab 16 Jahren freigegebene „Sausage Party“) könnte man allerdings denken, dass so ziemlich alle möglichen und unmöglichen Themenwelten inzwischen abgegrast wurden. „Emoji – Der Film“ belehrt einen jedoch eines Besseren, dreht sich hier doch alles um die niedlichen Smileys und Symbolbilder, die beim Texten via Smartphone oder PC für die verschiedensten Begriffe und Emotionen stehen. Außer zwei Trailern gab es vom fertigen Werk bis Redaktionsschluss leider nichts zu sehen, diese verraten aber immerhin, dass ein überdrehtes und damit nicht ordnungsgemäß funktionierendes Emoji namens Gene mit seinen beiden besten Freunden durch ein Abenteuer stolpern wird, in dessen Verlauf die gesamte Emoji-Welt vor dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen gerettet werden muss.

Kinostart: 3. August
Regie: Tony Leondis
Mit den Stimmen von: Tim Oliver Schultz, Christoph Maria Herbst, Joyce Ilg u. v. a.
FSK-Freigabe stand bei Redaktionsschluss nicht fest, Libelle-Einschätzung: ab 6 J.

Tags: Emoji , Film

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