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Dora und die goldene Stadt

Peter Hoch · 11.09.2019

© Vince Valitutti

© Vince Valitutti

Aus der animierten kleinen TV-Forscherin „Dora“ wird erstmals eine ganz reale Dschungelheldin fürs Kino.

Mit der im Jahr 2000 gestarteten und langlebigen Animationsserie „Dora“ verzeichnete der US-Kindersender Nickelodeon einen großen Hit. Insbesondere das Latino-Publikum freute sich darüber, sich ansprechend repräsentiert zu sehen. „Die Muppets“-Regisseur James Bobin schickt Vorschulheldin Dora nun um zehn Jahre gealtert und somit als Teenagerin in ein großes Realfilm-Abenteuer. Das führt sie allerdings erst einmal von ihrer Regenwaldheimat in den Großstadtdschungel von Los Angeles, genauer gesagt zur Familie ihres Cousins Diego und an eine Highschool, wo sie auch den nerdigen Randy und die eingebildete Sammy kennenlernt. Bei einem Museumsbesuch werden die vier jedoch entführt und müssen in Peru nicht nur ihren Kidnappern entkommen, sondern auch Doras Eltern retten, die auf der Suche nach der sagenumwobenen Goldstadt Parapata verschwunden sind. Nach einer zu albernen ersten Hälfte entwickelt der Film sich zu einer Art „Indiana Jones“ für Grundschulkinder inklusive exotischer Schauplätze voller Rätsel und Fallen und vermag harmlos-actionreich zu unterhalten.

Dora und die goldene Stadt

Kinostart: 10. Oktober 2019
Regie: James Bobin
Mit: Isabela Moner, Michael Peña, Eva Longoria u. v. a.
Libelle-Empfehlung: ab 7 Jahren

Tags: Kinderfilm , Paramount , Realfilm

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