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Die sagenhaften Vier

Peter Hoch · 18.03.2019

© Universum Film

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Hauskatze Marnie, Hahn Eckbert, Hund Elvis und Esel Mambo werden gleichermaßen zu Ermittlern und Verdächtigen in einem Kriminalfall.

Hauskatze Marnie träumt als Krimifan zwar davon, einmal selbst einen kniffligen Fall zu lösen. Die Welt außerhalb des Hauses ihrer Besitzerin Rosalinde hat sie aber real noch nie gesehen. Alles wird anders, als unerwarteter Besuch von deren Stiefbruder Paul vor der Tür steht, der für diverse Einbrüche verantwortlich ist, sich aber als vermeintliches Unfallopfer im Rollstuhl tarnt. Als Marnie ihm auf die Schliche kommt, merkt sie selbst das zwar gar nicht, Paul will aber auf Nummer Sicher gehen und sie loswerden. Sein Plan scheitert jedoch und die tapsige Mieze lernt nacheinander den ausgebüxten Hahn Eckbert, den ängstlichen Wachhund Elvis und das vermeintliche Zebra Mambo kennen, die ihr dabei helfen, die Diebstähle aufzuklären. Nur ein Jahr nach „Luis und die Aliens“ legen die Animationsregie-Gebrüder Lauenstein nach, mit den Grimm’schen „Bremer Stadtmusikanten“ hat ihr Film allerdings nur die tierische Besetzung gemeinsam. Deren Schrullen und Eigenarten sind dann auch auf der Habenseite von „Die sagenhaften Vier“ zu verbuchen, während Drehbuch, Wortwitz und Optik nur teilweise geglückt sind.

 
Kinostart: 18. April
Regie: Christoph und Wolfgang Lauenstein
Mit den Stimmen von: Alexandra Neldel, Axel Prahl, Santiago Ziesmer u. v. a.
Libelle-Empfehlung: ab 5 Jahren

Tags: Film , Film Besprechung , Filmstart April 2019 , Kino

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