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Die Olchis müffeln seit 30 Jahren

Aus der Redaktion · 03.09.2020

© Verlagsgruppe Oetinger

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Die kultigen Olchis von Erhard Dietl sind 30 Jahre jung! Kinder lieben die dreckigen grünen Wesen, die ständig „Gefurztag“ feiern.

Seit „Die Olchis sind da“ sind 30 Jahre vergangen – und sie sind immer noch da: In Büchern, Hörbüchern, Merchandise-Artikeln, einem Musical, Theaterstücken und 2021 auch im Kino! Das Wichtigste aber: Die frechen grünen Wesen mit den drei Hörhörnern sind noch genauso dreckelig, schmuddelig, müffelig und schrottaffin wie vor 30 Jahren! Für diesen Hang zum abenteuerlichen Nichtwaschen und Im-Dreck-Suhlen einschließlich der fantasievollen Wortschöpfungen rund um den ansonsten unsagbaren „Furz“ lieben die Kinder sie.

Und für Erwachsene ist das vorbildhafte Zusammenleben der Olchis als Großfamilie unter einem Dach, pardon, in einer Höhle, eine harmonische Wohltat: Sie sind tiefenentspannt, vertrauensvoll und zuversichtlich. Sie sind nicht nachtragend und lösen ihre Probleme tolerant und fantasievoll. Zum 30. Geburtstag der Lebenskünstler, die wahrlich „aus Dreck Rosinen machen“, veröffentlicht der Oetinger-Verlag zahlreiche Neuerscheinungen, denn Autor und Schöpfer der Olchis, Erhard Dietl, gehen die Ideen noch lange nicht aus.

 

Wissenswertes - 10 Fakten über die Olchis

  1. Die Olchis leben in einer Höhle auf der Müllkippe von Schmuddelfing.
  2. Die Olchis sind ganz anders als die Menschen. Ihre Nasen sind viel größer und ihre Haut ist viel grüner und sie haben drei Hörhörner oben auf dem Kopf.
  3. Mit den äußeren Hörhörner können sie die Kröten husten, die Ratten rülpsen und die kleinen Mäuse pupsen hören. Mit dem mittleren Hörrohr verstehen sie alle Sprachen der Welt, das ist sehr praktisch.
  4. Alles, was die Menschen wegwerfen, das kommt den Olchis gerade recht. Sie mögen alles, was vergoren und vergammelt ist, zerkauen alte Schuhsohlen und lutschen rostige Nägel. Bauchweh bekommen sie nur, wenn sie aus Versehen etwas Frisches erwischen. Dann backt die Olchi-Oma einen kräftigen Stinkerkuchen, das ist die beste Medizin.
  5. Die Olchis sind bärenstark, sie haben Muskeln wie aus Eisen und ihre Haare sind hart wie Draht.
  6. Olchis werden uralt. Olchi-Opa ist schon 985 Jahre alt. Vor ein paar hundert Jahren war er Haifischjäger, Raumfahrer,  Känguru-Trainer und mehr. Die beiden Olchi-Kinder sind 45 und das Baby ist 12. Sie feiern Gefurztag, wann sie wollen und so oft sie wollen, manchmal dreimal in der Woche.
  7. Die Olchis rülpsen und pupsen gern lustig durch die Gegend und meistens sind sie gut gelaunt. Wenn es regnet, hüpfen die in die Pfützen und schleudern sich Matschknödel an die Knubbelnasen.
  8. Wenn sie ausnahmsweise mal schlechte Laune haben, fluchen die Olchis: Muffelfurz-Teufel! Käsiger Gichtgräten-Furz! Krötiger Schlamm-Hühnerich!
  9. Olchi-Papa entspannt sich am liebsten in seiner rostigen Badewanne bei einem schönen Müllbad.
  10. Olchis haben jede Menge Zeit. Sie müssen nicht zur Arbeit und nicht in die Schule. Und die Olchi-Kinder bekommen keine schlechten Noten und beim Essen dürfen sie rülpsen und die Füße auf den Tisch legen.

Ist das nicht ein herrliches Leben?

Die Olchis

Für alle ab sechs Jahren
Die Olchis beim Oetinger-Verlag 2020

Tags: 30 Jahre , Die Olchis , Erhard Dietl , Oetinger

Kategorien: Kultur , Lesen Hören Sehen