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Die Heinzels – Rückkehr der Heinzelmännchen

Peter Hoch · 16.12.2019

© TOBIS Film GmbH

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Die bekannte Ballade „Die Heinzelmännchen zu Cölln“ ist Inspiration für diesen schönen Animationsfilm aus heimischer Produktion.

Die bekannte Ballade „Die Heinzelmännchen zu Cölln“ ist Inspiration für diesen schönen Animationsfilm aus heimischer Produktion.
Heinzelmädchen Helvi hat es satt, sich wie ihre Eltern, Großeltern und Vorfahren weiter unter der Erde vor den Menschen zu verstecken. So gefährlich werden die dort oben schon nicht sein! Mit zunächst unfreiwilliger Unterstützung der Heinzeljungs Kipp und Butz begibt sie sich in die Oberwelt Kölns, wo sie Konditormeister Theo dabei helfen, gegen dessen Großfabrikanten-Bruder aufzubegehren. „Wie war zu Köln es doch vordem mit Heinzelmännchen so bequem!“ – ob August Kopischs berühmte Ballade „Die Heinzelmännchen zu Cölln“ von 1836 und die zugehörige Sage heute noch vielen Kindern bekannt sind oder ihnen durch die multimedial torpedierte aktuelle Elterngeneration verloren gegangen sind, ist unklar. Fest steht aber: Mit diesem sowohl erzählerisch wie visuell gelungenen Computeranimationsfilm werden sie beiden Altersgruppen auf angenehme, beseelte Weise (wieder) präsent gemacht. Regie führte Ute von Münchow-Pohl, die schon mit „Die Häschenschule – Jagd nach dem goldenen Ei“, „Kleiner Dodo“ und den ersten beiden „Der kleine Rabe Socke“-Filmen ein Händchen fürs Trickfilmgenre bewiesen hat.

Die Heinzels – Rückkehr der Heinzelmännchen

Kinostart: 30. Januar
Regie: Ute von Münchow-Pohl
Mit den Stimmen von: von Jella Haase, Louis Hofmann, Detlef Bierstedt u. v. a.
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung, Libelle-Empfehlung: ab 5 Jahren

Tags: Animation , Kinderfilm , Tobis 2020

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