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Die Häschenschule - Jagd nach dem goldenen Ei

Tina Adomako · 30.03.2017

© Universum Film

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Ein Bilderbuchklassiker kommt endlich auf die große Leinwand. Zur Einstimmung auf Ostern ist dies der perfekte Film für einen Kinobesuch mit der ganzen Familie.

Großeltern und Eltern können in Nostalgie schwelgen und sich an die bunten Bilderbücher ihrer Kindheit erinnern. „Die Häschenschule“ erschien erstmals 1924 und wurde schnell zum Klassiker. Mit über 2,5 Millionen verkauften Exemplaren gehört es zu den erfolgreichsten Kinderbüchern Deutschlands. Nun kommt die Geschichte über die fleißigen Osterhasen erstmals auf die große Leinwand. Für das heutige Publikum ist die Story modernisiert worden, mit flotter Musik, coole Sprüche und einer spannenden Story. Noah Levi, Mädchenschwarm und Gewinner von „The Voice Kids“ singt den Titelsong „Hier will ich bleiben“ und verleiht der Hauptfigur Max seine Stimme. Das zieht bestimmt beim Töchterchen.

Hasenjunge Max lebt allein in der Stadt und schlägt sich mit seinem Skateboard so durch. Sein größter Traum ist, Gang-Mitglied bei den „Wahnsinns-Hasen“ zu werden. Um zu beweisen, dass er auch wirklich das Zeug dazu hat, schwingt sich Max auf einem ferngesteuerten Flugzeug in die Lüfte und wird von einer Böe erfasst, die ihn in den Wald treibt, wo Füchse Häschen jagen und Häschen sich in der Häschenschule mit der Kunst der Ostereiermalerei beschäftigen. Diese Landeier in ihrem altmodischen Camp, die brav ihre Verse aufsagen und ihre Hausaufgaben machen, findet Max anfangs total uncool. Der Stadthase will nichts wie weg. Doch alleine kommt er an Familie Fuchs nicht vorbei. Als die Füchse dann auch noch die Häschenidylle angreifen, weil sie das Goldene Ei stehlen wollen, ist Teamarbeit angesagt. Denn ohne dieses Ei, kein Ostern! Nur zusammen können die Hasen den Feind in die Flucht schlagen. Dabei merkt Max, dass die Landhasen gar nicht so uncool sind wie er dachte. Und dass die Ausbildung zum Osterhasen sogar viel mehr Mut erfordert, als jede Mutprobe in der Großstadt.

 

Kinostart: 16. März

Regie: Ute von Münchow-Pohl  
Mit den Stimmen von: Noah Levi, Senta Berger, u. v. a.
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung

Tags: Kino

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