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Der Spion von nebenan

Peter Hoch · 09.03.2020

© Tobis Film

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Eine aufgeweckte Neunjährige erpresst einen CIA-Spion in dieser Familien-Actionkomödie dazu, sie in seinem gefährlichen Job auszubilden.

Ob Arnold Schwarzenegger als „Kindergarten Cop“ oder Vin Diesel als „Babynator“: Muskelmänner als harte Polizisten, die im Rahmen ihrer Ermittlungen clevere, knuffige oder altkluge Kinder betreuen müssen, sind in Hollywood nichts Neues. Das dürfte zwar auch Ex-Wrestling-Star Dave Bautista, der muskulöse Drax aus den „Guardians of the Galaxy“-Filmen und James-Bond-Schurkenscherge aus „Spectre“ wissen, hat ihn aber nicht davon abgehalten, sich einmal selbst in diesem speziellen Actionkomödiengenre zu versuchen. In der Rolle des CIA-Agenten JJ soll er eine Familie beschatten, wird dabei aber von der neunjährigen Sophie erwischt. Die ist hochintelligent, würde gerne Spionin werden und erpresst JJ dazu, sie auszubilden – unter der Androhung, ihn sonst auffliegen zu lassen. Regisseur Peter Segal ist mit Filmen wie „Die nackte Kanone 33 1/3“, „50 erste Dates“ und „Get Smart“ im Komödienfach kein Unbekannter und könnte auch hier dafür sorgen, dass ältere Kids ab 12 Jahren sowie deren Eltern auf ihre Kosten kommen. Eine gewisse Vorliebe fürs Alberne sollte man aber vermutlich mitbringen.

Der Spion von nebenan

Kinostart: 12. März
Regie: Peter Segal
Mit: Dave Bautista, Chloe Coleman, Ken Jeong u. v. a.
FSK-Freigabe: ab 12 Jahren
Libelle-Einschätzung: ab 12 Jahren

Tags: Familienfilm , Komödie

Kategorien: Lesen Hören Sehen