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Der kleine Nick auf Schatzsuche

Peter Hoch · 28.04.2022

© Falcom Media

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Der liebenswerte Normalo-Grundschüler und zeitlose Kinderbuchheld Nick will einen Familienumzug ins ferne Südfrankreich verhindern.

Kurz bevor René Goscinny 1959 zusammen mit dem Cartoonisten Albert Uderzo die wehrhaften Gallier Asterix und Obelix erfand, konnte der begnadete Autor in Frankreich und Belgien bereits mit dem „kleinen Nick“ Erfolge feiern. Die gemeinsam mit dem Illustrator Jean-Jacques Sempé ersonnene Figur eines liebenswerten Normalo-Grundschülers tauchte zuerst in einer Comicstrip-Reihe auf, bevor sie in Buchform mit Zeichnungen fortgeführt wurde. Hunderte der drolligen Alltags-Episoden wurden danach in mehreren Bänden veröffentlicht, erst 2010 und 2014 folgten zwei durchaus gelungene Ausflüge auf die Leinwand. Nach längerer Pause kommt nun ein dritter, abermals herrlich nostalgisch gefärbter, von den Vorgängern völlig unabhängiger Familienfilm in die Kinos, der mit gut aufgelegten Darstellern, witzigen Ideen und französischem Charme punktet. Nicks Papa soll darin aus der vertrauten Kleinstadt ins ferne Südfrankreich versetzt werden – weit weg von Nicks Freundesclique, was dem Titelhelden so gar nicht schmeckt und weshalb er einfallsreich versucht, die Beförderung des Vaters zu sabotieren.

Der kleine Nick auf Schatzsuche

Kinostart: 2. Juni

Ab 6 Jahren


Regie: Julien Rappeneau | mit: Ilan Debrabant, Jean-Paul Rouve, Audrey Lamy u. v. a. | FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung, Libelle-Empfehlung: ab 6 J.

Tags: Filme , Kino , Lesen Hören Sehen

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