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Der geheime Garten

Peter Hoch · 22.10.2020

© StudioCanal

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Eine weitere Verfilmung von Frances Hodgson Burnetts zweitem Romanklassiker (neben „Der kleine Lord“) – durchaus sehenswert.

Mary ist zehn Jahre alt, als ihre Eltern 1947 dem Bürgerkrieg in der indischen Wahlheimat der Familie zum Opfer fallen. Das verwöhnte Kind wird in die Obhut seines reichen, desinteressierten Onkels übergeben, der in einem Schloss in England lebt. Während Marys herrische Art sich zum Besseren wandelt, entdeckt sie die Geheimnisse des riesigen Anwesens: In den Wäldern verbirgt sich ein verwilderter Garten und im Gemäuer lebt ihr Cousin Colin, der wegen verschiedener vermeintlicher Erkrankungen sein Bett nicht verlassen darf. Frances Hodgson Burnetts 1911 veröffentlichter Jugendroman „Der geheime Garten“ wurde bereits mehrfach verfilmt, am bekanntesten ist die Version von 1993, die ebenso wie die Adaption des zweiten Bestsellers der Autorin, „Der kleine Lord“, seit Jahren zu den Dauerbrennern im Feiertags-TV-Programm gehört. Die Neuinterpretation hat dieser bereits sehr gelungenen Fassung nicht viel hinzuzufügen und erzählt abermals vom Umgang mit Veränderung, Trauer und Freundschaft, ist aber dennoch sehenswertes Kino mit bestaunenswerten Kulissen und zurückhaltenden Spezialeffekten.

 

Der geheime Garten

Kinostart: 15. Oktober
Regie: Marc Munden
Mit: mit Dixie Egerickx, Edan Hayhurst, Amir Wilson u. v. a.
FSK-Freigabe: ab 6 Jahren I Libelle-Empfehlung: ab 8 Jahren

Tags: Kino , Studiocanal

Kategorien: Kultur , Lesen Hören Sehen