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Clara und der magische Drache

Peter Hoch · 02.11.2020

© Lakeside Film GmbH

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Etwas holprige Fantasy für Kleine: Eine Fee ohne Erinnerung, ein Zwerg und ein Waschbär bewahren ein Drachenbaby vor einem fiesen Zauberer.

In einer magischen Welt schlüpfen Drachenbabys nur einmal in 1000 Jahren, erfüllen dann aber alles mit Freude und Farbe. Als es zu einem solchen Ereignis kommt, geht der Entführungsplan eines bösen Magiers durch ein Missgeschick seines Helfers, einem tumben Geier, glücklicherweise nicht auf. Statt bei ihm landet das Neugeborene bei Zwerg Alfred und seinem namenlosen Waschbären-Kumpel, die die Bedeutung des kleinen Drachens kennen und ihn zurück nach Hause bringen wollen. Weil sie jedoch nicht genau wissen, wie sie das anstellen sollen, bitten sie Clara um Hilfe, die in der Nähe wohnt und ihre Erinnerung verloren hat, aber glaubt, ursprünglich eine Fee zu sein. Inhaltlich ist die Rettungsmission leider recht uninspiriert und aus mäßig komischen Einzelepisoden zusammengeschustert ausgefallen, was schade ist, denn visuell vermag der ukrainische Computeranimationsfilm durchaus zu überzeugen und auch die deutschen Stimmen sind gelungen. So aber reicht es nur für eineinhalb schnell vergessene, ziemlich simple Unterhaltungsstunden für Kinder im Grundschulalter mit einem Faible für Fantasygeschichten.

Clara und der magische Drache

Kinostart: 29. Oktober 2020
Regie: Aleksandr Klymenko
Mit den Stimmen von: Nicole Silbermann, Omid-Paul Efthekari, Antonio F. Lopes u. v. a.
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung I Libelle-Empfehlung: ab 5 Jahren

Tags: Animation , Clara und der magische Drache , Familienfilm , Fantasy , Lakeside 2020

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