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Bob der Baumeister: Das Mega Team

Peter Hoch · 12.06.2017

Baumeister Bob will den allerjüngsten Zuschauern nach über fünfzehn erfolgreichen Jahren im Fernsehen auch im Kino seine Fähigkeiten demonstrieren.

Viele Kinder weltweit dürften ihre ersten Fernseherfahrungen mit den Abenteuern von Baumeister Bob und seinen Freunden und Helfern, Buddel, Heppo und Baggi, gemacht haben. 1999 zeigte die britische BBC die ersten der rund zehnminütigen Folgen, seit 2001 sind sie auch bei uns zu sehen und eroberten zunächst die Herzen, später dann auch die Spielzimmer der Allerkleinsten mit dem zugehörigen Merchandisingmaterial. Nach mehr als 300 Episoden und einigen längeren Specials folgt nun beinahe schon überraschend spät der Schritt auf die Kinoleinwand, natürlich mit einer entsprechend großen Geschichte. In der haben Bob und sein Team den Auftrag erhalten, einen See für ein neues Naherholungsgebiet aufzustauen. Unterstützung sollen sie dabei von Bobs Kollegen Conrad und dessen drei riesigen „Mega Machines“ bekommen. Doch Conrad will nicht nur die zweite Geige spielen und führt Übles im Schilde. Der schon im TV erfolgte Wechsel von liebevoll designter Stop-Motion-Animation mit echten Modellen zu im PC erzeugten und gerade bei günstigeren Produktionen wie dieser eher kühl wirkenden Computerbildern ist auch im Kino zu bedauern. Die Geschichte und Charaktere selbst bieten aber nach wie vor altersgerechte, kurzweilige Unterhaltung voll mit lehrreichen „Wir schaffen das“-Gemeinschaftssinn-Momenten. 

 

Kinostart: 15. Juni
Regie: Stuart Evans, Colleen Morton
Mit den Stimmen von: stand bei Redaktionsschluss nicht fest
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung, Libelle-Empfehlung: ab 3 J.

Tags: Kinofilm

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