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Benjamin Blümchen

Peter Hoch · 11.07.2019

© Studiocanal GmbH

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Mit großem Törööö schliddert der bekannte Hörspielelefant computeranimiert in sein allererstes Kinoabenteuer.

Benjamin Blümchen, der sprechende, menschenähnliche Elefant, wurde 1977 von Elfie Donnelly erfunden und ist Titelheld einer der erfolgreichsten Hörspielserien überhaupt, die bislang mit 143 Folgen aufwarten kann. Auch die drei Jahre danach entstandene „Bibi Blocksberg“-Reihe stammt aus Donnellys Feder. Im Gegensatz zu der Junghexe war dem drolligen Dickhäuter bisher jedoch kein Kinoeinsatz vergönnt, ein unhaltbarer Zustand, der sich nun endlich – und hoffentlich sehenswert – ändern wird. Benjamin und sein bester Freund, der zehnjährige Otto, freuen sich auf die Sommerferien. Um Geld für die Sanierung des Zoos zu sammeln, wird eine Tombola veranstaltet und sogar der Bürgermeister lässt sich blicken und kündigt Investitionen an, insgeheim schmiedet er mit einer Baulöwin jedoch üble Pläne. Bis Redaktionsschluss gab es nur einen Trailer zu sehen, der zumindest einen recht guten Eindruck davon vermittelt, wie der animierte Benjamin aussieht: Auf Hollywoodniveau ist die günstigere Tricktechnik aus deutschen Landen natürlich nicht, angesichts des überschaubaren Budgets geht der computergenerierte Elefant aber durchaus in Ordnung.

 
Benjamin Blümchen

Kinostart: 1. August
Regie: Tim Trachte
Mit: Manuel Santos Gelke, Heike Makatsch, der Stimme von Jürgen Kluckert u. v. a.
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung, Libelle-Einschätzung: ab 4 Jahren

 

Tags: Kinderfilm

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