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Ballerina

Tina Adomako · 19.01.2017

Ein Waisenmädchen folgt ihren Traum und wird Ballerina am Pariser Opernhaus

150 Millionen Dollar – so viel hat beispielsweise Disneys „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ an Produktionskosten verschlungen. Da sind die 28 Millionen Euro, die dieser französische Animationsfilm gekostet hat, Peanuts im Vergleich. Da man im Kinosessel keinen allzu großen Unterschied zwischen „Ballerina“ und den Blockbustern aus dem Hause Disney merkt, fragt man sich schon, wohin die Riesensummen denn fließen. Vom Look und von der Story her könnte dieser Film nämlich auch von Disney stammen. Es gibt ein Waisenkind, es gibt einen Traum, es gibt Musik und Tanz und es gibt ein Happy End. Das Waisenmädchen Félicie träumt davon, eine große Ballerina zu werden. Mit ihren Freund Victor, der gerne Dinge erfindet, büchst sie aus dem Waisenhaus aus, um ihren Traum vom Tanzen zu verwirklichen. Während Victor beim Turmbauer Eiffel als Laufbote unterkommt, erschwindelt sich Félicie mit falscher Identität einen Platz in der Elite-Tanzklasse des Pariser Opernhauses und ist ganz nah dran, das Casting für die Ballett-Premiere zu gewinnen. Doch es kommt, wie es kommen muss: der Betrug fliegt auf. Am Ende siegen jedoch Mut und der Wille, sich für seinen Traum einzusetzen. Félicie gewinnt und darf ihren Traum vom Tanzen verwirklichen. Die simple Story mit den vielen Tanzsequenzen kommt sicher hauptsächlich bei tanzbegeisterten Tutu-Trägerinnen gut an. Aber auch für den Rest der Familie ist „Ballerina“ ein netter Kinoausflug. (ado)

Kinostart: 12. Januar

Regie: Éric Summer und Éric Warin
Mit den Stimmen von: Maria Ehrich, Max von der Groeben, Joachim Llambi u. v. a.
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung, Libelle-Empfehlung: ca. 8 - 12 J.

Tags: Film

Kategorien: Freizeit erleben , Lesen Hören Sehen , Kultur