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Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks

Peter Hoch · 26.02.2019

© SND

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Im neuesten „Asterix“-Animationsfilm sucht das wehrhafte gallische Dorf nach einem neuen Druiden, weil Miraculix sich zu alt fühlt.

Als vor vier Jahren in „Asterix im Land der Götter“ die von Uderzo und Goscinny ersonnenen Comic-Gallier die Römer computeranimiert über die Leinwand fliegen ließen, war der Aufschrei zunächst groß: Insbesondere ältere Fans kritisierten den Film und seinen Look, vielfach ohne ihn überhaupt gesehen zu haben. Nun ist das Verschwinden handgezeichneter Trickfilme jenseits des Kleinkindersegments insgesamt zwar durchaus mit Recht zu betrauern. Tatsächlich legten die Macher aber einen der besten Asterix-Filme überhaupt vor, dessen Nachfolger sich nun ebenfalls sehen lassen kann und der über alle klassischen Zutaten verfügt. Erstmals seit dem bei vielen Anhängern beliebtesten „Asterix erobert Rom“ von 1976 basiert er allerdings nicht auf einer Comicvorlage und geht etwas zu actionlastig ans Eingemachte: Dorfdruide Miraculix fühlt sich nach einem Unfall im Wald zu alt und will einen Nachfolger finden, dem er das Rezept des legendären Zaubertranks anvertrauen kann. Das ruft neben einigen spleenigen Bewerbern auch den fiesen Druiden Dämonix auf den Plan, der mit Julius Cäsar gemeinsame Sache macht.

Kinostart: 14. März
Regie: Louis Clichy, Alexandre Astier
Mit den Stimmen von: Milan Peschel, Charly Hübner und viele andere
FSK: ab 0 J., Libelle-Empfehlung: ab 7 Jahren

Tags: Film , Film Besprechung , Filmstart März 2019 , Kino

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