Kultur

Kultur digital erleben

Libelle · 21.01.2021

© Stiftung Museum Kunstpalast

© Stiftung Museum Kunstpalast

Museen und Theater bieten digitale Kultur statt des zurzeit nicht möglichen Besuchs. Mit seiner Kinder-Website ist der Kunstpalast weit vorn.

Die ruhigen Tage zwischen den Jahren sind normalerweise prädestiniert für einen Museums- oder anderen Kulturausflug mit der ganzen Familie. Doch nun ist alles dicht, und zwar mindestens bis zum 10. Januar 2021. Ganz auf die Kultur verzichten müssen Familien aber trotzdem nicht: Denn zahlreiche Kultureinrichtungen in der Landeshauptstadt laden mit Online-Angeboten Groß und Klein dazu ein, Kultur zu erleben – auf digitalem Wege.

Digitale Kulturangebote in Düsseldorf – eine Auswahl:

  • Die Stadtbüchereien Düsseldorf geben am Donnerstag, 7. und Samstag, 9. Januar Buchtipps für Kinder und Erwachsene. Ute Romeike (Hörbuchhandlung Romeike) und Annette Krohn von den Stadtbüchereien stellen in kurzen Interviews Bücher vor, für die sie sich besonders begeistern. Gäste können auch maximal fünf Minuten lang ein Buch vorstellen. Wer gerne einen solchen Buchtipp abgeben möchten, kann sich vorab per E-Mail melden unter der Adresse annette.krohn@duesseldorf.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0211.899 40 27. Auch interessant ist das Digitalabo der Stadtbüchereien, das während der coronabedingten Schließungszeit einen befristeten kostenfreien Zugang zu elektronischen Medien bietet. Stadtbüchereien: Buch-TalkStadtbüchereien auf InstagramStadtbüchereien: Online-Bibliothek
  • Die Mahn- und Gedenkstätte hat auf ihrer Facebook-Seite eine digitale Version ihrer neu eröffneten Sonderausstellung „Die Kommissare. Kriminalpolizei an Rhein und Ruhr 1920-1950“ im Angebot. Mahn- und Gedenkstätte auf Facebook
  • Darüber hinaus sind die städtischen Kulturinstitute auch zum Beispiel mittels 3D-Rundgängen oder Lesungen digital zu erleben: das Heinrich-Heine-Institut und das Goethe-Museum nehmen uns mit auf dichterische Entdeckungsreisen, das Stadtmuseum schenkt Einblicke etwa über die Reihe der digitalen „Kulturhappen“ und das Filmmuseum listet auf seinem Youtube-Kanal zahlreiche Erklärvideos auf, etwa: „Wie funktioniert eine Camera Obscura?“ Heine-InstitutGoethe-MuseumStadtmuseumFilmmuseum: Youtube-Kanal
  • Ein Livestream-Workshop gehört zum Angebot der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Unter dem Titel „Durch Raum und Zeit mit Wassily“ geht es für Kinder von zehn bis 12 Jahren in das Reich der Farben und Formen. Bei dem digitalen Workshop am Mittwoch, 30. Dezember, 14 bis 15.30 Uhr erfahren die Teilnehmenden mehr über den Künstler Wassily Kandinsky und erstellen gemeinsam Bildwelten. Eine Voranmeldung ist nötig via E-Mail an service@kunstsammlung.de oder telefonisch unter 0211-8381204. Kunstsammlung NRW / K20 und K21
  • Das Museum Kunstpalast hat eine eigene, preisverdächtige Website für Kinder. Dort führt das Maskottchen „Rhino“ (nach der Skulptur im Ehrenhof, auf der Kinder gern herumklettern) durch den ansprechend und kindgerecht gestalteten „Rhino-Palast“. Es gibt Do-it-yourself-Ideen, Spiele wie einen Quiz oder ein Museums-Memory sowie natürlich auch Tipps für den Besuch im Museum, wenn es endlich wieder öffnen darf. Museum Kunstpalast: Rhino-Palast
  • Für Kinder und Jugendliche gedacht ist das Angebot der Kunsthalle „Film ab! Kino aus der Hosentasche“. Die Teilnehmenden erfahren Schritt für Schritt mit vielen Fotos, wie sie ein Daumenkino herstellen können. Das Angebot ist kostenlos. Kunsthalle: Daumenkino-Workshop
  • Die Deutsche Oper am Rhein lässt bis zum Ende der Spielzeit 2020/21 Interessierte hinter die Kulissen von „Tristan und Isolde“ schauen. Im vierteiligen Filmprojekt kommen unter anderem Generalmusikdirektor Axel Kober, Regisseur Dorian Dreher und Bühnenbildnerin Heike Scheele sowie beteiligte Musikerinnen und Musiker zu Wort und erzählen vom „Making Of“ der Oper. Deutsche Oper am Rhein: Making Of „Tristan und Isolde“
  • Das Düsseldorfer Schauspielhaus zeigt bis zum 1. Januar für alle kostenlos und online das Familienstück „A Christmas Carol“ im D’stream: In diesem besonderen Jahr lädt das Haus zur berühmten Geschichte um die Geister der Weihnacht ein. Das Ensemble des Jungen Schauspiels ist zu sehen in einem humorvollen und doch berührend ernsten Klassiker von Charles Dickens mit viel glitzerndem Theaterzauber. Regisseurin Mina Salehpour hat „A Christmas Carol“ im Central auf die Bühne gebracht. Für sie ist es „eine moderne Geistergeschichte: Gruselig, fröhlich und tiefsinnig.“ Schauspielhaus Düsseldorf

Tags: Digitale Familie , Digitale Kultur , Düsseldorf , Kultureinrichtungen

Kategorien: Freizeit , Kultur