Freizeit

So simpel? So grandios!

Jürgen Karla · 30.09.2019

© Jürgen Karla

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L.A.M.A. hat das Zeug zum Klassiker – und zum Spiel des Jahres. So elegant einfach, dass man gar nicht glaubt, dass es das noch nicht gab.

Irgendwann passiert es: Nur noch ein Spieler ist im Rennen und legt alle verbliebenen Handkarten eine nach der anderen unter großem Staunen der Mitspieler ab. Das sind diese Momente, die L.A.M.A. so besonders machen. L.A.M.A. steht für „Lege alle Minuspunkte ab!“. Es geht also darum, die Handkarten auf dem Ablagestapel loszuwerden. Reihum jeweils eine Karte – ganz wie bei Uno. Die Karten zeigen Werte von 1 bis 6 sowie Lamas, quasi als die Nummer 7. Ablegen dürfen wir Karten, die den gleichen Wert wie die oberste Karte auf dem Ablagestapel haben oder um eines höher sind. Ein Lama kommt auf eine 6 oder ein anderes Lama, dann geht es mit einem Lama oder wieder von vorn mit der 1 weiter. Kann ich nicht ausspielen, ziehe ich nach oder passe. Und die anderen fiebern mit: Kommt die 5 noch bis zu mir, sodass ich meine letzte davon loswerde? L.A.M.A. ist wirklich so einfach und hat gerade deswegen das Potenzial zum Klassiker. Am Ende einer Runde gibt es Minuspunkte (Lamas bringen 10) für die verbliebenen Handkarten. Wer seine Hand leerspielt, darf zur Belohnung einen Minuspunktechip abgeben – die gibt es mit dem Wert 1 oder 10. Hat ein Spieler 40 Minuspunkte, startet üblicherweise die nächste Partie. Denn es bleibt nicht bei einer.

L.A.M.A.


Nominiert zum Spiel des Jahres 2019


Von Dr. Reiner Knizia
Amigo 2019
Für 2 bis 6 Spieler
Ab 8 Jahren
Ca. 20 Minuten
7,99 Euro

Tags: Gesellschaftsspiel , Kartenspiel , Spiel

Kategorien: Freizeit