Freizeit

Einfach gärtnern in der Stadt

Carolin Scholz · 22.04.2020

© VHS Biogarten Düsseldorf

© VHS Biogarten Düsseldorf

Wie lässt sich auch ohne Garten gärtnern? Wir stellen Projekte und Initiativen vor, wo das ganz unkompliziert geht. Denn das Arbeiten mit Erde, Pflanzen und Wasser kann sehr beruhigend und befriedigend sein. Mal ganz abgesehen davon, wie gut eine selbst gezogene Zucchini schmeckt ... Am besten jetzt ausprobieren!

 

Meine Ernte

Ernten mit Rundum-Sorglos-Paket: Wenig Vorbereitung, viel Ernte und Rundum-Service — das verspricht beispielsweise der Anbieter „Meine Ernte“. Auf Ackern am Volmerswerther Deich und in Oberkassel werden die Gemüsegärten vorbereitet; pflegen und ernten müssen die Gärtner*innen selbst. Hier geht's zu „Meine Ernte“.
 

Solidarische Landwirtschaft

Solidarisch anbauen und ernten: Frisches Gemüse essen und Gutes tun kann man bei der Solidarischen Landwirtschaft. Die Gruppe hat einen Hektar Land gepachtet und vergibt Ernteanteile. Wer sich beteiligt, muss mithelfen und wird dafür mit reichlich Bio-Gemüse versorgt. Hier geht's zur Solidarischen Landwirtschaft.
 
Aus aktuellem Anlass – am 1. April 2020 hat der Gerätecontainer der Solidarischen Landwirtschaft gebrannt – verweisen wir hier auf einen Spendenaufruf für die Solidarische Landwirtschaft.
 

Der Schrebergarten

Das eigene kleine Idyll: Für alle, die sich einen eigenen Garten wünschen, aber in der Stadt wohnen, gibt es etwa 6600 Gartenparzellen in Düsseldorf – mit und ohne zugehörigen Schreberverein. Viele Kleingartenvereine führen Wartelisten, es gilt also, geduldig aufs Idyll zu warten. Hier geht's zu den Kleingärtnervereinen Düsseldorf.
 

Die essbare Stadt

Alle mit Frischem versorgen: Auch die Stadt Düsseldorf hat ein eigenes Projekt, die „Essbare Stadt“. Privatpersonen, Nachbarschaften, Vereine, Gemeinden und Initiativen können sich für ein Bio-Hochbeet bewerben, das die Stadt für eine Saison zur Verfügung stellt. Hier geht's zum Projekt „Essbare Stadt“.
 

VHS-Biogarten

Was dazulernen: Wer noch mehr über Gärtnern, Boden und Tiere lernen möchte, kann das auch im öffentlichen VHS-Biogarten im Südpark. Im aktiven Arbeitskreis kann man praktisch mitarbeiten, verschiedene Kurse und Seminare – auch für Anfänger – gehen weiter ins Detail. Hier geht's zum VHS-Biogarten.
 

Baumpatenschaft

Baumscheibe gestalten: Für die Bäume der Stadt können Düsseldorfer auch eine Baumpatenschaft übernehmen. Das bedeutet, dass sie auch die Baumscheibe, also den Bereich rund um den Baum bepflanzen dürfen – mit fröhlichen Wildblumen und Gräsern zum Beispiel. Hier geht's zur Baumpatenschaft.
 

Düsselgrün

Gemeinsam Gärtnern: Wer Lust auf gemeinsames Gärtnern hat, kann auch bei Stadtgarten-Projekten wie Düsselgrün mitmachen. Die offenen Projekte suchen oft nach Mitstreitern. Düsselgrün versteht sich als experimenteller Freiraum, bei dem alle eigene Ideen mit einbringen können. Hier geht's zum Projekt „Düsselgrün“.
 

Mundraub.org

Futtern gegen Verschwendung: In der Stadt stehen jede Menge Obstbäume, Beerensträucher und Wildkräuter, die niemandem so recht gehören. Von ihnen zu pflücken ist erlaubt - wenn sie auf öffentlichem Grund stehen. Auf der Internetseite der Initiative „Mundraub“ sind alle verzeichnet. Hier geht's zu Mundraub.org.

Die große Gartenlust

Willst du noch mehr zum Thema „Gärtnern in der Stadt“ erfahren?

Hier gibt es noch weitere Libelle-Texte zu dem Thema:

Tipps zum Gärtnern auf Fensterbank und Balkon

Hexensuppe und Regenwurm: Familienleben im Garten

Buchtipps zum Gärtnern in der Stadt

Tags: Gärtnern in der Stadt , Grün in der Stadt

Kategorien: Gesundheit , Freizeit , Stadtgeschehen , Nachhaltigkeit